Die Geschichte des Bärenwasser

Mein Uropa Theodor vor den Bienenstöcken mit Uroma Gertrud und Karl

ca. 1930 in Groschowitz (Schlesien)

Mein Großvater Johann,

mit Bienenwabe

ca. 1960 in Groschowitz, Schlesien

Bienenhaus von meinem Vater Reinhold,

1983,  Groschowitz (Schlesien)



Mein Großvater war Imker,

mein Vater war Imker und nun bin ich es auch. Das alte Familienrezept für das Bärenwasser stammt aus meiner schlesischen Heimat. Dabei erzählte man sich seit jeher auch immer diese Geschichte

"Der schlesische Räuber Pistulka, der im 19 Jahrhundert sein Unwesen trieb, ist weit über die Landesgrenzen bekannt. Der große, stolze und gesellige Pistulka ergaunerte sich mit seinen Plünderungen ein ums andere mal einen beachtlichen Schatz. Diesen vergrub er dann meist in den Wäldern um sein Heimatdorf. Einen kleinen Teil davon, trug er aber umgehend zu seinem beliebten Wirt, einem Bekannten meines Ur-Urgroßvaters. Denn da wurde ihm jedes mal sein beliebtes BÄRENWASSER serviert, ein Honiglikör nach altem Familienrezept. So verbrachte er ein ums andere mal seine Abende in der Dorfschänke, und vergaß dabei wo er seinen Schatz vergraben hatte. Sobald alle Vorräte zu Neige gingen macht sich der Wegelagerer erneut auf die suche nach potenziellen neuen Reichtümern und um seinen Durst nach BÄRENWASSER zu stillen. Noch heute werden bei Renovierungsarbeiten, beim Straßenbau oder auch beim Spazierengehen immer wieder seltsame kostbare Funde aus Niederschlesien gemeldet, die alle samt dem Räuber Pistulka zugeschrieben werden."